Neuerscheinung Juni 2020:




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Hier

ist es so unüberhörbar
still
von einer noch unerhörten
Stille
Chöre aus A Capella Stillen singen.


Hier.
Daß ich den Indischen Ozean rauschen hör’.



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Kraniche aus Blau
Und Laut von Schnee
Und Felsen erzählen
Werfen ihre Grüsse
Auf unser Dach
Ihr Laut küßt die Erde
Die duftet nach Laub
Duftet nach sehnsüchtigem Schnee duftet nach vergänglichen Ähren
Erzählt uns von Felsen von Brandung und seltenen glücklichen Meeren

Wildgänse aus Blau
Und Laut von Schnee
Und Felsen erzählen
Von unzähligen Flügeln bedeckt
Das Blau und der Laut

Ihr Kraniche, die über die Himmel zieht
Erzählt uns von den Menschen
Die vor dem Himmel knien


Habt Acht
Wildgänse aus Blau
Und Laut
Habet Acht
Vor dem Blau
Über unserem Haupt
Habt Acht
Vor den duftenden sehnsuchtsweisen seltenen Ähren
Habt Acht wohin das Auge reicht
Wohin das Auge reicht
Habt Acht vor dem Laut
Den sich die Furchen der Erde greifen
Der Tod duftet nach Laub und schweren schneebedeckten Ähren
Wohin das Auge reicht
Das Blau in den Furchen der Erde
Der Laut
Kraniche aus Blau
Und Laut eilt

Den Rufer in der Wüste wecken


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Stille, soweit das Auge reicht und hinter dem Horizont liegt die Stille in weiter Ferne es sammeln sich die Vögel zum großen Flug es sammelt sich die Stille wo die Vögel sich versammeln und kein Auge reicht so weit wie die Stille der Vögel vor dem großen Flug der Horizont liegt in weiter Ferne und endet wo die Vögel sich wieder versammeln kein Auge reicht soweit wie der Vögel Stille und kein Auge reicht soweit wie der stille Horizont und ihr letzter großer Flug.




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Sturmuhr


Die Uhr steht auf Sturm
Und der Wind erbarme sich unser
Und die Stürme die kommen
Vertiefen die Wunden
Der Winde

So zerrissen
So wund
In den Fluten der Stürme
Geht sie unter
Die Stimme
Unser erbarme Dich
Erbarme Dich unser




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The year of the roses


A yes of the roses
And the amen
In the arms
of the roses.

Thy breath above
All roses

Don’t say no

The arms of the roses
And your yes
In the arms
So true the roses

We say yes

And the amen
The amen of the roses
A sigh
where your arm your breath where yes and water to wine



Das Jahr der Rosen


Das Ja der Rosen
und das Amen
in den Armen
der Rosen.
Dein Atem über den Rosen.
Sag nicht nein.

Die Arme der Rosen
und das Ja
In den Armen.
So wahr die Rosen.

Wir sagen ja
und das Amen der Rosen
sei
wo dein Arm dein Atem wo Ja und Wasser zu Wein.



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Andreasgraben


Wir haben nun keine Eile Meer
Jetzt, Du, den ich Freund nennen darf
Und keinen Schmerz
Ein Ozean voll Seelenruh'
In Deinem Arm - goldene Wogen
Friedwärts von Deiner Hand geglättet
Sanft und von dem lächelnden Mund
Und dem Herz

Jetzt haben wir alle Zeit der Welt
Und der Schmerz, den wir teilen
Hat keine Eile und alle Zeit der Welt
Teilt sich mit uns goldene Wogen die von deiner Hand geglättet
Von dem goldenen Lächeln aus deinem Mund
Und deinem Herz

Heimkehrer Du: Wir warten warten auf Dich.
Spät. Zu spät. Zuspätheimkehrer Du. Winter ists.
Tief zu tief der Graben zu tief der Erde tönendes Erz.
Friedwärts leuchtets: Vergoldet uns den Stillen März



für Andreas Gerber 10. März 1958 – 23. August 2018


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FAT MAN


Little boy you fat man
Hang man you little boy
Hang man fat man hate man
Little boy
Battlefields your playfields fields of joy
Fat man hate man hang man
Hang man the little boys
Hang man the little girls
Fat man hate man full of hate
Little boys little girls



Rice fields of eyes
for an eye
Rice fields of teeth
for a tooth
Hang man fat man hate man
Little boys little girls
A Battlefield
for little boys
A Battlefield
for little girls
Fat man hate man hang man
Sweet little battle fields



Come on
Give me one
Little girls little boys
Say two
A little bomb for an eye
A little bomb for a tooth
Tiny little bombs for a fat man battlefield
Little girls come and see
All good things: Take three
Tiny fat man and little boy, two of us so sweet.


Im Gedenken an die Opfer von "Little Boy" in Hiroshima und "Fat Man" in Nagasaki 1945



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Die letzten Bastionen
Fallen
Zum Opfer

Der Regen findet die Urwälder
Nicht wieder
Verschollen

Die Winde verschüttet
Unter dem Staub
Aus den uralten Augen

Der heiligen Bäume
Der Baum ohne Wiederkehr



Und das Tier
Das schöne Tier unter dem Staub der Winde
Sein Herz sein Gutes
Sein schönes Herz!!!
Seine Seele die Staub in den Händen der Winde


Herzen brechen
Aus den schönen Augen wo kein Baum wo kein Baum

Wo kein Tier kein schönes Herz
Wer schließt die uralten Augen
Wer hält die heiligen Hände
Wenn kein Baum kein Tier kein Herz
Die Schöne wie Erde küsst.




Ein Feuersee
Die Wiege der Menschheit
Und wer das Feuer fängt
Am Euphrat am Tigris


Beherbergt mich:
Das Meer auf der Flucht
Das Licht in Scherben

eine NiedaGewesenewelt




Die letzten Bastionen
Fallen
Zum Opfer

Der Regen findet die Urwälder
Nicht wieder
Verschollen

Die Winde verschüttet
Unter dem Staub
Aus den uralten Augen
Der Bäume ohne Wiederkehr



Ein Feuersee
Die Wiege der Menschheit
Und wer das Feuer fängt
Am Euphrat am Tigris


Beherbergt mich:
Das Meer auf der Flucht
Das Licht in Scherben

eine NiedaGewesenewelt